Der politische Moralismus in der deutschen Klima- und Energiepolitik (Beitrag der Ludwig Erhard Stiftung)

In der deutschen Klima- und Energiepolitik lassen sich alle vier der von Hermann Lübbe genannten Merkmale des politischen Moralismus wiederfinden: die Identifikation des moralischen Verfalls als Problemursache; die Argumentation ad hominem; die Selbstermächtigung zum Regelverstoß; moralische Appelle und Symbolpolitik als Versuche der Problemlösung. Auf diese Weise wird eine ökonomisch irrationale Politik betrieben, die enorme Kosten verursacht und zu einer deutlichen Einschränkung der Handlungsfreiheit führt, aber so gut wie nichts zur Lösung des Klimaproblems beiträgt. […] mehr, siehe Link zum Beitrag:
https://www.ludwig-erhard.de/orientierungen/rationales-verhalten/der-politische-moralismus-in-der-deutschen-klima-und-energiepolitik/

Ökologische Auswirkungen von WEA im Wald (Dr. Joachim Weiss)

Autor: Dr. Joachim Weiss, 05-05-2021, Dipl. Biol. Ltd. Reg. Dir. a.D. Ehemaliger Fachbereichsleiter Artenschutz im Landesumweltamt NRW und Leiter der dortigen Landesvogelschutzwarte.

Baumfällaktion im Saarbrücker Stadtwald sorgt für Kritik bei Waldschutzinitiativen

Laut Bündnis Saarländischer Waldbürgerinitiativen hat die Stadt im Stadtwald rund ein Dutzend teilweise über 100 Jahre alte Laubbäume fällen lassen – obwohl das im Moment wegen Brut- und Setzzeit der Tiere verboten ist. Wertvolle Horst- und Brutbäume betroffen! Angeblich gefällt wegen Wegesicherung?

Saarbrücker Zeitung v. 04-05-2021 schreibt:
https://rp-sz-epaper.s4p-iapps.com/artikel/962647/18984813

Hier ein aktueller Link, die Baumfällaktion im Saarbrücker Stadtwald
betreffend der Bundesbürgerinitiative Waldschutz:

https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/2021/05/04/saarland-biotopbaumf%C3%A4llungen-in-der-brutzeit-im-stadtwald-saarb%C3%BCcken/

Die unterschätzte Macht der „grünen Lobby“ – „DIE WELT“

Die „WELT“ schreibt: „Umweltschutzorganisationen gelten oft als kleine Initiativen, die sich gegen einen übermächtigen Gegner stemmen. Doch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zeigt exemplarisch: Die Klimalobby besitzt beste Verbindungen zur Regierung – und bremst sogar alternative Energiekonzepte aus.[..]

Quelle:
Greenpeace, WWF, BUND – Die unterschätzte Macht der grünen Lobby – WELT

Bericht siehe PDF:

Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/plus230760047/Greenpeace-WWF-BUND-Die-unterschaetzte-Macht-der-gruenen-Lobby.html

Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts: Deutschlands neues Klimaziel entlastet vor allem Osteuropa (interessanter Bericht aus „Die Welt“) und Wirkung verpufft im globalen Vergleich

Wir berichteten am 03-05-2021 über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (Link). Nun stürzt sich die Bundesregierung auf das Thema – um sich ein grünes Ökomäntelchen umzuziehen und den „Grünen“ für die kommenden Wahlen Paroli zu bieten? Deutschland will mit 7-Meilen-Stiefeln das Weltklima „retten“, leider ziehen da andere Staaten nicht so mit und somit werden die Auswirkungen der hektischen, unkoordinierten, deutschen „Klimarettungs-Maßnahmen“ im globalen Vergleich eher dürftig ausfallen. Da helfen auch nicht noch „60000 neue Windräder in Deutschland“. Fazit: „Der Berg kreißte und gebar eine Maus“.

Die Welt“ schreibt dazu in einem aktuellen Bericht v. heute, 06-05-2021, Zitat: „….Größere Anstrengungen zur CO2-Reduktion in Deutschland dürften auf das globale Klima allerdings keine Auswirkungen haben. Nach den Berechnungen des Sachverständigenrats für Umweltfragen, die vom Verfassungsgericht übernommen wurden, muss Deutschland bis 2045 mit einem Budget von 6,7 Gigatonnen CO2 auskommen. Das ist eine Menge, wie sie von der Volksrepublik China innerhalb von sechs Monaten emittiert wird. Anders formuliert: Deutschland darf für alle Zeiten nicht mal mehr halb so viel CO2 ausstoßen wie China jetzt in einem Jahr……“

Quelle, der komplette Bericht:
https://www.welt.de/wirtschaft/article230904291/Deutschlands-neues-Klimaziel-entlastet-vor-allem-Osteuropa.html

Auch interessant, wenn man den von der „Welt“ zitierten Link auf climateactiontracker.org mit dem zu Deutschland vergleicht:
>>Germany:
https://climateactiontracker.org/countries/germany/
>>China:
https://climateactiontracker.org/countries/china/



Aufreger der letzten Woche: Umweltverbände jubeln, Klimaschutzgesetz in Teilen verfassungswidrig!

Die Presse berichtete Ende April, die Meldung schlug sofort ein wie „eine Bombe“, z.B. auf br.de: „Das deutsche Klimaschutzgesetz von 2019 ist teilweise verfassungswidrig. Es fehlten genügend Vorgaben für die Minderung der Emissionen ab 2031, teilte das Bundesverfassungsgericht mit. Künftig drohten deshalb drastische Eingriffe in Freiheitsrechte. […]“

Quelle und kompletter Beitrag:
Link

Update! Aufreger der vorletzten Woche: Viel Lärm um Infraschall? Aber…..

Ende April stellte sich raus, die Wissenschaft hat sich wohl verrechnet. Wie beim Eisengehalt im Spinat? Aber hier sollte man sicher differenzieren. Wie immer ist die Wahrheit irgendwo dazwischen……

Die Infraschalluntersuchungen der Bundesanstalt für Geowissenschaft und Rohstoffe (BGR) hatten sich nicht auf Menschen bezogen, und auch wenn die Schallpegel systemisch falsch berechnet dargestellt waren, sind die Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen nicht gesund. Neuere Untersuchungen sollen hier für Klarheit sorgen.

Pressemitteilung der BGR
Hannover, 27.04.2021
Erklärung zum Infraschall von Windenergieanlagen:
Komplette Pressemitteilung hier weiterlesen:
https://www.bgr.bund.de/DE/Gemeinsames/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/BGR/bgr-2021-04-27_erklaerung-zum-infraschall-von-windenergieanlagen.html

Was meint die Presse?

Artikel aus „Die Zeit“ (Paywall):
„Die Studie einer Bundesbehörde bremste die Energiewende und beflügelte Windkraftgegner. Zu Unrecht.“
https://www.zeit.de/2021/17/windraeder-infraschall-studie-bgr-fehler-forschung-klimaschutz

Artikel aus der „TAZ“:
„Eine Behörde korrigiert ihre von Windkraftgegnern oft zitierte Studie zum Infraschall. Die Ergebnisse lagen vieltausendfach zu hoch.“
https://taz.de/Windkraftanlagen-mit-weniger-Dezibel/!5762506/

Das „Handelsblatt“ differenziert:
Zitat:“… Nicht die Höhe des Schalldrucks des Infraschalls begründe die Gesundheitsgefahr, sondern die raschen Änderungen des Schalldrucks, deren Frequenz von der Drehzahl der Anlagen abhänge. „Es gibt deshalb keinen Grund, unsere Warnung vor Gesundheitsrisiken des Windenergieausbaus zu relativieren. Im Gegenteil: eine steigende Anzahl von Anwohnern klagt über erhebliche Beeinträchtigungen, die sehr wahrscheinlich durch den Infraschall der Anlagen ausgelöst werden und die sich nach dem Repowering solcher Anlagen wesentlich verstärken….“ Quelle:
Handelsblatt

Die „WELT AM SONNTAG“ SCHREIBT kritisch:
„Nach einer fehlerhaften Berechnung des Schalldrucks von Windkraftanlagen durch das Bundesamt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) warnen Mediziner vor höheren Gesundheitsgefahren. „Offenbar ist Windkraft schon bei niedrigeren Schalldrucken gefährlicher als bisher angenommen“, sagte Christian-Friedrich Vahl, langjähriger Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie an der Universität Mainz, gegenüber WELT AM SONNTAG. […]“
Quelle:
https://www.welt.de/wirtschaft/article230800405/Windkraft-Gesundheitsrisiko-steigt-durch-den-Schall.html

Unser neuer Info-Flyer ist im Umlauf!

Unser neuer Flyer ist seit einigen Tagen im Umlauf.
Wer (noch) keinen hat und sein eigenes Exemplar möchte, kann uns gerne kontaktieren, solange Vorrat reicht 🙂
Auf Seite 1 sind auch die bislang bekannten Potenzialflächen dargestellt, die erstellte Grafik ist noch einmal gesondert hier hochgeladen, dann ist sie deutlicher.

Flyer 04/2021 Seite 1 (c) BI "Windkraftfreie Biosphäre" Bliesgau
Flyer 04/2021 Seite 1 (c) BI „Windkraftfreie Biosphäre“ Bliesgau
Flyer 04/2021 Seite 2 (c) BI "Windkraftfreie Biosphäre" Bliesgau
Flyer 04/2021 Seite 2 (c) BI „Windkraftfreie Biosphäre“ Bliesgau
Flyer (c) BI "Windkraftfreie Biosphäre" Bliesgau - Auszug Potenzialflächen

Auch in Gersheim drohen Windkraftanlagen

Gersheim droht in Utweiler, direkt an der französischen Grenze ebenfalls ein Windpark mit riesigen 6 Megawatt-Anlagen. Planungen scheinen bereits zu laufen: -> Bericht aus der Gemeinde Gersheim (aktualisierter Link nach Relaunch der Gersheimer Website): Link

Eine weitere Bürgerinitiative geht an den Start in Brenschelbach! Artikel aus den Blieskasteler Nachrichten 15/2021

Bürger gründen Interessengemeinschaft gegen die industrielle Stromproduktion!
Rund 20 Bürgerinnen und Bürger schließen sich in einer Initiative zusammen, um dem massiven Ausbau der erneuerbaren Energien in unserem Dorf entgegen zu wirken. Stein des Anstoßes sind Planungen im Bereich „entlang des Birkelwegs- unterhalb der Zollhäuser“ mehrere Hektar große, industriell ausgelegte Freiland-Photovoltaik (8MW) mit Einzäunungen zu errichten – also in direktem Umfeld eines Wohngebietes. Außerdem will die Rot-Grüne Stadtratsmehrheit den Bau neuer Windindustrieanlagen im historisch alten Wald zwischen Altheim und Brenschelbach prüfen.

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