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Pressemitteilung der BI in den Blieskasteler Nachrichten Ausgabe KW13/2021

Bürgerinitiative „Windkraftfreie Biosphäre“ Bliesgau (ehemals Bürgerinitiative
Böckweiler „Windkraftfreie Biosphäre“)

Wie bereits in der Presse angekündigt, haben uns die aktuellen Blieskasteler Windkraftplanungen dazu bewogen, uns auf ein breiteres Fundament zu stellen. Gerade aus den neu betroffenen Stadtteilen konnten wir viele Mitglieder hinzugewinnen und auch unser Kernteam erfuhr aus diesen Orten Verstärkung. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, sind wir zukünftig unter unserem neuen Namen Bürgerinitiative „Windkraftfreie Biosphäre“ Bliesgau aktiv. Nach fast einem Jahrzehnt Aktivität als Bürgerinitiative Böckweiler „Windkraftfreie Biosphäre“ werden wir uns auch weiterhin sachlich, fair und mit wissenschaftlich fundierten Argumenten gegen die Windkraftpläne in der Biosphäre Bliesgau zur Wehr setzen. Mit vereinten Kräften – viel Erfahrung im Rücken, neuem Sachverstand und frischen Ideen – fühlen wir uns sehr gut gerüstet für den Kampf, der vor uns liegt.
Gute Beziehungen zu den anderen hier aktiven Bürgerinitiativen und Interessengemeinschaften waren uns immer sehr wichtig. Daran wird sich auch zukünftig nichts ändern. Sollten sich weitere windkraftkritische Kräfte zu den bereits bestehenden hinzugesellen, so kann dies nur nützlich sein. Angesichts der massiven Zubaupläne der rot-grünen Stadtratsmehrheit, ist Widerstand auf breiter Front bitter notwendig.
Weitere Informationen zur Bürgerinitiative „Windkraftfreie Biosphäre“
Bliesgau finden sich auf unserer Homepage:
windkraftfreie-biosphaere.de

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Pressemitteilung NABU OG Blieskastel v. 11-03-2021: Altheim/Böckweiler: Tote Greifvögel entdeckt, möglicherweise vergiftet 😢

https://www.nabu-blieskastel.de/Pdfs/PM-11.03.2021.pdf

Zwei tote Greifvögel von Spaziergänger bei
Altheim aufgefunden – möglicherweise wurden
die Vögel vergiftet

Am vergangenen Dienstag hat ein Spaziergänger westlich von Blieskastel-Altheim (Richtung Böckweiler) sowohl einen toten Rotmilan als auch einen toten Mäusebussard auf einer Wiese entdeckt. Die Todfunde wurden der Unteren Naturschutzbehörde gemeldet, die Tierkadaver geborgen. Eine Nachsuche am Fundort durch Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde und des NABU ergab keine weiteren
Hinweise auf die Todesursache, die Fundsituation der Tiere selbst deutet jedoch auf eine Vergiftung hin. Die Kadaver werden nun veterinäramtlich untersucht. Leider kommt es immer noch häufig vor, dass Greifvögel illegal verfolgt, abgeschossen, in Fallen getötet oder vergiftet werden. Auch das Beseitigen von Horsten oder gar das Fällen von Horstbäumen ist nicht selten. So sind die Vögel als Beutegreifer bei manchen Jägern, Hühnerhaltern bzw. -züchtern sowie Taubenzüchtern unbeliebt. Insbesondere der Rotmilan wird teilweise auch aufgrund seiner hohen Gewichtung bei Windkraftplanungen verfolgt, da das Vorkommen der stark kollisionsgefährdeten Greifvogelart die Genehmigung von Windenergieanlagen häufig erschwert oder gar verhindert.

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Aktuelle Pressemitteilung der Bürgerinitiative (BI) Böckweiler „Windkraftfreie Biosphäre“ vom 24. Februar 2021

Die BI Böckweiler „Windkraftfreie Biosphäre“ nimmt Stellung zur Berichterstattung hinsichtlich der Windenergieplanungen in BlieskastelDie Stadt Blieskastel bzw. die rot-grüne Ratsmehrheit wird alles daran setzen, die Änderung des Teilflächennutzungsplans Windenergie – mit dem erklärten Ziel weitere Flächen für die Windenergie auszuweisen – früher oder später einzuleiten. Darüber können auch die beschwichtigenden Worte des Verwaltungschefs nicht hinwegtäuschen. Angesichts der im Dezember nur unter Druck veröffentlichten Verträge und Pläne, die zeigen, dass gerade die Wälder aus Wertschöpfungsgründen für Windenergiestandorte favorisiert werden, erscheinen auch die diesbezüglich zum Ausdruck gebrachten Skrupel als nicht sehr überzeugend. Ohne den Protest aus der Bürgerschaft und der Opposition, wären im Windschatten von Corona und Weihnachten die entsprechenden Beschlüsse von der Ratsmehrheit längst gefasst worden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Blieskasteler Windkraftpläne erfährt die Bürgerinitiative Böckweiler „Windkaftfreie Biosphäre“ derzeit großen Zulauf aus vielen Stadtteilen und sie ist gerade dabei, sich breiter aufzustellen. Nach wie vor ist die BI gut vernetzt mit weiteren windkraftkritischen Initiativen im Bliesgau, der angrenzenden Pfalz und lothringischer Grenzgemeinden. Zudem hat sie wieder einen renommierten Fachanwalt an der Hand und ist somit gut gerüstet, um sich auch den neuerlichen Windkraftplanungen erfolgreich entgegenzustellen. Erfreut hat die BI zur Kenntnis genommen, dass die CDU Blieskastel der industriellen Windenergienutzung in Wäldern eine klare Absage erteilt hat und sich gemeinsam mit der CDU Gersheim und Mandelbachtal sowie dem saarpfälzischen CDU-Kreisverband für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Artenschutz und Landschaftsschutz in unserem Biosphärenerservat stark macht. Dass sich der Kreisverband zudem für eine über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehende Beteiligung der hier lebenden Menschen ausspricht, ist ebenfalls sehr wichtig. Denn im Biospärenreservat Bliesgau werden weder beim Arten- und Habitatschutz noch bei der Bürgerbeteiligung die Vorgaben der UNESCO mit der notwendigen Ernsthaftigkeit berücksichtigt. Mittlerweile hat die Blieskasteler Fraktion DUB-DIE LINKE angekündigt, dass sie diesen Windkraftplänen die Zustimmung verweigern wird, auch dies wird von der BI ausdrücklich begrüßt.

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Pressemitteilung des NABU vom 15.12.2020

Der NABU fordert den Bliesgau aufgrund seiner hohen Bedeutung für den Natur- und Artenschutz von weiteren Windenergieanlagen freizuhalten
(Quelle: https://www.nabu-blieskastel.de/presse.html)
Lebach/Blieskastel

Anlässlich der geplanten Neuaufstellung eines sachlichen Teilflächennutzungsplans „Windenergie“ für das gesamte Stadtgebiet von Blieskastel möchte der NABU Landesverband gemeinsam mit der zuständigen Ortsgruppe Blieskastel hierzu Stellung nehmen.

Grundsätzlich soll hier nochmals betont werden, dass der NABU Saarland sich ausdrücklich zu einem Ausbau der Erneuerbaren Energien bekennt. Dieser muss allerdings der Nachhaltigkeit genügen, wobei das Ziel nicht die Gleichverteilung von Windenergieanlagen (WEA) über das gesamte Saarland, sondern eine Konzentration auf geeignete Flächen ist, mit Ausschlusswirkung für die Bereiche, die eine besonders hohe ökologische Bedeutung besitzen. Neben den Ausschlussflächen in Schutzgebieten (v.a. Naturschutzgebiete, FFH- und Vogelschutz-Gebiete) und im Wald hat der NABU Saarland mit seinen Spezialisten weitere Bereiche aufgrund ihrer besonderen Bedeutung für den Artenschutz als Tabuzonen für die Windenergienutzung erklärt. Hierzu gehört auch der Bliesgau.

Der NABU Landesverband lehnt die Windenergienutzung im Bliesgau aus Gründen des Arten- und Naturschutzes ab. So ist der Bliesgau in Gänze ein bedeutendes Vogelbrutgebiet für viele windkraftrelevante Arten (Important Bird Area = faktisches Vogelschutzgebiet). Die vorhandene Greifvogeldichte (u.a. Rotmilandichtezentrum) sowie die Dichte an FFH-, Vogelschutz- und Naturschutzgebieten spiegelt die hohe Biodiversität wider, welche durch die Kleinteiligkeit und den Strukturreichtum der Landschaft bedingt ist und letztendlich zur Auszeichnung des Naturraums als Biosphärenregion geführt hat. Auch die ursprüngliche Schönheit der noch weitgehend unverbauten, bäuerlich geprägten Landschaft der südlichen Biosphäre Bliesgau ist nach Auffassung des NABU mit der Windenergienutzung nicht vereinbar.

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