Verdacht bestätigt sich: Rotmilan und Mäusebussard wurden vergiftet!

Aufwendige Untersuchungen haben nunmehr ergeben, dass die im März (siehe unser Bericht vom 19-3-2021) bei Altheim aufgefundenen toten Greifvögel tatsächlich vergiftet wurden! Darüber berichtete die Saarbrücker Zeitung am 11-06-2021.

Leider kommt es immer wieder zu Vergiftungen, Horstzerstörungen etc. Auch im Bliesgau war das nicht der erste Vergiftungsfall. Vor allem für den Rotmilan haben wir eine ganz besondere Verantwortung, da die Hälfte des Weltbestandes in Deutschland lebt. Der Rotmilan ist vielen Gefährdungen ausgesetzt und neuere Untersuchungen zeigen auf, dass sich der Ausbau der Windenergie negativ auf seine Population auswirkt. Deshalb müssen Rotmilandichtezentren wie der Bliesgau von der industriellen Windenergienutzung unbedingt ausgenommen werden. Die Notwendigkeit Dichtezentren besonders gefährdeter windkraftsensibler Vogelarten von WEA freizuhalten, das haben mittlerweile sogar die Grünen im Bundestag erkannt: 
https://www.gruene-bundestag.de/themen/energie/mehr-windkraft-ohne-kompromisse-beim-artenschutz.